Wie ich arbeite:

Mein Anliegen ist es, mit der Yoga-Übungspraxis gesundheitsförderliche und ästhetische Möglichkeiten zu bieten, die der Übende aufgreifen und in der Übungspraxis umsetzten, aber auch auf das tägliche Leben übertragen kann.

 

Ist der Mensch eingesunken und gedrückt, ist sein Gang schleppend? Oder geht er aufgerichtet, freudig, an seiner Umwelt lebendig teilnehmend durch den Tag?

 

Kann der Mensch dem Leben mit Interesse und Freude begegnen, so muss er sich nicht ermahnen aufrecht zu gehen, sondern er wird von dynamischen Kräften getragen, er wird von Innen aufgerichtet. Diese Fähigkeit positives Interesse zu Entwickeln und der Umwelt tatsächlich zu Begegnen, damit Aufrichtekräfte im Leben zum Tragen kommen, das möchte ich mit dieser Yogaübungspraxis fördern.

Schaut der Mensch interessiert nach außen, so richtet er sich ganz natürlich auf.
Schaut der Mensch interessiert nach außen, so richtet er sich ganz natürlich auf.

Hierzu arbeite ich in 3 Stufen:

1.) Die Anschauung von Yogaübungen, die in ihrer Expression von Anmut, Leichtigkeit, Dynamik und Ästhetik getragen sind wirken unmittelbar interessensfördernd und anregend. Man möchte gleich beginnen und auch solch eine schöne Übung hervorbringen.

 

Durch konkrete fachliche Anleitung lernen sie sich körperphysiologisch günstig zu Bewegen und eine Leichtigkeit in ihren Bewegungen hineinzulegen. Sie erleben wie sich ihre Bewegungsmöglichkeiten erweitern und wie Ihre Bewegungen ästhetischer und geschmeidiger werden. Sie lernen neue Empfindungen kennen, ein positives Körper- und Lebensgefühl entsteht durch die beginnende erste Asanapraxis.

 

2.) Üben sie schon länger Yoga und können einige asana aus dem errungenen Vermögen praktizieren, so werden neue Bewusstseinsräume frei. Sie können nun tiefer in die Praxis mit den asana einsteigen.

Je nach dem, mit welchem Gedanken sie auf eine asana zugehen, entwickeln sich aufsteigende oder absteigende Kräfte, gesundheitsfördernde oder gesundheitsmindernde Kräfte. Leistungsorientierte Gedanken z.B. führen zur Körperfixierung und Druck, eine Gliederung in Beobachtung, Dynamik und Entspannung fördert eine freiere Kraftumsetzung mit Druckentlastung.

 

In dieser Phase der Übungspraxis lernen sie neue Gedanken kennen die sie in der Yogaübung erproben und umzusetzen. Durch diese Herangehensweise können sie sich einer größeren Freiheit vom Körper und einer besseren Beziehungsfähigkeit erfreuen. Nicht Leistungsdruck oder auferlegte Zwänge zeichnen die Übung, sondern Freude und wachsendes Interesse an einer Idee und ihrer möglicher Umsetzung.

 

3.) Diese „neue“  Idee ist ein Ideal, das es in der geistigen Welt gibt. Geistforscher wie Rudolf Steiner und Heinz Grill haben sie mit dem Wort „Imagination“ benannt. Eine Imagination ist ein herausgearbeiteter Gedanke aus der geistigen Welt, der sich in alle Richtungen ganz konkret in das soziale Leben umsetzen und erweitern lässt. Diese Ideen, wenn sie in das Leben umgesetzt werden, haben das Potential, die Handlungen und die Beziehungen der Menschen zu veredeln.

 

In dieser dritten Stufe lernen Sie, wie sie ein Ideal in der Asanapraxis entwickeln können und wie dieses auf Situationen im sozialen Leben übertragbar ist. Sie lernen mit neuen Idealen ihr Leben aktiv und gesundheitsförderlich zu gestalten.